Deutsches Rotes Kreuz
KV Rendsburg-Eckernförde
Ortsverein Eckernförde e.V.

Foto: Eine Notiz zeigt den Leitspruch des Deutschen Roten Kreuzes: Wir helfen gern! Dieses Foto ist gleichzeitig ein Link und führt Sie zur Unterseite: Fördermitgliedschaft.

Der Winter ist vorbei, die Sommer nähert sich. Aber hat man die passende Bikinifigur als Frau? Der Mann mit seinem kleinen Bäuchlein steht daneben. Beide wollen eine schöne Figur am Strand machen. Was nun?

Die kleinen Pölsterchen sind "mal ok" aber auf Dauer werden sie doch schon belastend. Man(n und Frau) denkt, dass die Ernährung eigentlich stimmt, die Bewegung auch aber dennoch wird das Gewicht nicht weniger - oder im Gegenteil, es wird sogar mehr. Aber was tun? Wir könnten hier nun zahlreiche "Experten"meinungen aufschreiben, wiederrum wiedersprechen sich die Aussagen eh. Wir kümmern hier uns um viele Themen die um die Ernährung geht. Gegliedert in folgende Themen:

  • Gesundheitsfragebogen
  • Energieverbrauch
  • Kalorienverbrauch in 30min
  • Ein Kilo Fett in ...
  • Verhaltensempfehlung (Berechnung)
  • Sinn und Unsinn von Diäten
  • Essen mit Herz und Verstand
  • Früchtezeit = Konfitürenzeit
  • Gesunde Vollkost
  • Lauter Wissenswertes über Tee
  • Kräuter und Gewürze
  • Pflanzenöle in der Ernährung
  • Nährwerttabelle
  • 2.800 Lebensmittel
  • Gewichtstabelle

WICHTIG

Teste Dich selbst. Bevor nun zahlreiche Themen angeklickt und durchgelesen werden, empfehlen wir den Gesundheitsfragebogen jetzt direkt auszufüllen in 2 bis 4 Wochen noch einmal. Die Selbsteinschätzung ist für dich wichtig, um zu wissen ob und was du ggf. ändert kannst.

 


 

Foto: Jan Meese

 

10 Regeln

Bisher hast du dich schon durch einige Themen gewühlt, viel gelesen. Nun erhältst du 10 einfache Regeln die dir bei der Gewichtsreduzierung und bei der minimierung von Krankheitsrisiken helfen solllen.

 

Regel 1 - Normalgewicht erreichen - Normalgewicht halten

Damit man das "Normalgewicht" erreicht, sollte man seinen BMI finden (finde deinen BMI hier). Ein Normalgewicht liegt bei (BMI-Maße) zwischen 18,5 - 24,9. Liegt dein BMI in diesem Wert hast du ein Normalgewicht. Aber wenn wir ein wenig weiter denken, kann man sich erst einmal die Frage stellen "Was ist normal". Man selber empfindet sich und sein Körper anders als die anderen. Möchte man dennoch etwas für die Figur und die Gesundheit tun dann liest man diese "10 Regeln" weiter.

WHR und Taillenumfang (WHR = Waist - Hip - Ratio = zu Deutsch: Taille - Hüfte - Quotient)

Wieder einmal haben "Experten" gesagt, dass Dick nicht nur Dick ist, sondern auch gesundheitsfährdet. Dem stimmen wir zu. Dennoch ist jeder Körper anders. Der WHR und der Taillenumfang ist auch für eine gesundheitliche Gefährdung ausschlaggebend.

Ein leichtes Risiko einer Stoffwechselerkrankung liegt vor, wenn der Taillenumfang

> 94cm bei Männern
> 80cm bei Frauen

übersteigt. Ein deutliches Risiko einer Stoffwechselerkrankung liegt vor, wenn der Taillenumfang

> 102cm bei Männern
> 88cm bei Frauen

übersteigt.

Um herauszufinden ob man eine bauchbetonte Fettsucht hat gibt es folgende Rechnung.

Taillenumfang durch 100 ergibt x (WHR)

Männer = WHR > 1,0
Frauen = WHR > 0,85

Übersteigt das Ergebnis die Werte liegt eine Bauchbetonte Fettsucht vor. Heißt nicht, dass bei einer Frau mit einem WHR 0,90 nun "eine Fettsucht" aufweist.

 

 

Regel 2 - Wenig Fett und/oder weniger fettreiche Lebensmittel

Fett gibt es als sichtbare und versteckte Fette. Aber wie finde ich die versteckten !?

Sichtbare Fette sind z.B. Koch- und Bratfett, Streichfett, Salatöl. Ebenso der Fettrand an Wurst, Schinken und Fleisch. Der sollte aber grundsätzlich entfernt werden. Versteckte Fette sind z.B. die Fettanteile in Wurst, Fleisch, Käse und alle anderen tierischen Lebensmittel aber auch einige pflanzliche Lebensmittel wie Nüsse, Samen und Kerne enthalen viel Fett.

Ein guter Rat

Normalgewichtige Personen sollten eine Fett-Zuvor von 60 - 80g Fett am Tag haben. (Das splittet sich von 40-50g Fett bei Streich- und Kochfett und 20-30g diese kleinen versteckten Fette)

Übergewichtige Personen "dürfen" auch Fette zu sich nehmen aber natürlich reduziert. Hier beträgt die Fettzuvor nur 40-60g. (20-35g Streich- und Kochfett sowie 20-25g versteckte Fette).

 

Regel 3 - Bevorzuge pflanzliche Fette und meide tierische Fette

In Regel 3 heißt es dass man pflanzliche Fette bevorzugen sollte? Ja genau. Fett ist ein wichtiger Bestandteil im Körper. Kein Fett zu sich zu nehmen kann gesundheitliche Folgen mit sich bringen. Fett enthält 3 verschiedene Fettsäuren und man muss betonen, dass eine ungesättigte Fettsäuren auch lebensnotwendig sind, wie z.B. die Linolsäure.

Die 3 Fettsäuren sollten zu gleichen Teilen zu sich genommen werden. Da sind die gesättigten Fettsäuren (GFS), die einfach ungesättigten Fettsäuren (EUFS) und die mehrfach ungesättigten Fettsäuren (MUFS)

- GFS befindet sich überwiegend in tierischen Lebensmitteln wie z.B. Butter, Schmalz, Sahne, Speck, Wurst, Fleisch. Pflanzliche Lebensmittel enthalten sehr wenig GFS, außer Kokosfett und Palmkernfett. Pflanzliche und tierische Lebensmittel enthalten auch reichlich Cholesterin, die wiederrum beide den Cholesterinspiegel erhöhen.

- EUFS sind meist in pflanzlichen Fetten enthalten, wie z.B. Rapsöl, Olivenöl und Nüssen. Die EUFS senken den Cholesterinspiegel wieder und schützen auch vor Oxidation (wichtig für die Vermeidung von Herzinfarkt & Schlaganfall)

- MUFS sind ebenfalls Teil der pflanzlichen Fette und befinden sich in z.B. der Magarine aber auch in verschiedenen Ölen wie Sonnenblumen-, Maiskeim-, Distelöl sowie Diätmargarine. MUFS senkt ebenfalls den Cholesterinspiegel.

Fetter Tipp #1

Verwendung von hochwertigem Pflanzenfett bei Streich- und Kochfett bewirkt schon sehr viel

Fetter Tipp #2

Nicht alle terischen Fette sind schlecht. Zum Beispiel Fischöl. In mehrfach ungesättige Fettsäuren steckt die Gruppe der Omega-3-Fettsäuren. Diese sind unter anderem in Linolensäure und Eicosapentaensäure. Letzteres sind zu finden in Hering, Lachs, Thundfisch und Makrelen. Omega-3-Fettsäuren schützen das Herz und den Kreislauf, weil sie z.B. die Blutgefäße erweitern, den Blutdruck und die Blutfettwerte senken, das Verklumpen in den Blutgefäßen verhindern und die Fließeigenschaft des Blutes verbessern.

Fetter Tipp #3

Eine herz- und kreislaufbewusste Ernährung sieht so aus, dass mal 2 - 3 mal in der Woche Seefisch mit einer ungefähren Menge von 150 - 200g pro Portion zu sich nimmt.

Fetter Tipp #4

Ebenfalls für die bewusste Herz- und Kreislaufernährung sollte bis zu einem Esslöffel am Tag Rapsöl, Wallnussöl oder Leinsamenöl zu sich genommen werden. (Nicht einfach pur verwenden)

 

 Öl-Sorte GFS EUFS MUFS Linolensäure Vitamin E*
 Distelöl 8,9 11,8 73,9 0,5 45
 Erdnussöl 18,1 48,5 26,9 1,5 10
 Haselnussöl 8,0 78,0 12,0 2,0 35
 Kürbiskernöl 20,5 23,1 51,0 0,5 4
 Leinöl 10,0 18,2 11,7 55,3 6
 Maiskeimöl 14,7 25,5 54,3 1,0 34
 Olivenöl 14,7 71,2 8,3 1,0 12
 Rapsöl 7,7 55,1 23,3 9,0 23
 Sesamöl 12,7 40,0 41,9 0,5 4
 Sojaöl 14,0 23,8 48,9 7,6 23
 Sonnenblumenöl 11,6 22,3 60,9 0,5 63
 Traubenkernöl 9,2 16,2 69,2 0,5 32
 Walnussöl 10,7 16,2 54,8 13,4 3
 Weizenkeimöl 16,2 17,6 52,4 9,0 175

* Angaben in mg/100ml Öl

 

 

Regel 4 - Ernähre dich Fettreduziert und tausche aus anstatt zu verzichten

Wir haben schon erwähnt, dass für eine normalgewichtige Person ca. 40g - 60g Fett am Tag eine ausreiche Fettzuvor ist. 10-20g Streichfett, 10-15g Koch- und Bratfett, 20-25g versteckte fette. Problematisch ist es aber nun bei den versteckten Fetten. Wie will man die erkennen? Wir haben deshalb mal eine einfache Tabelle erstellt um zu zeigen das man Fett einsparen kann und auch wo

 

 Menge  Nahrungsmittel  Fett (g)
 150g  Schweineschnitzel - paniert 25,0  
Schweineschnitzel - gegrillt   3,0
 20g Teewurst 7,0  
Pute in Aspik   1,0
 1 Stück Croissant 12,0  
Brötchen   1,0
 1 Stück (á 120g) Obstkuchen (Rührteig) 8,0  
Obstkuchen (Hefeteig)   4,0
 50g Kartoffelchips 20,0  
Salzstangen   0,3
 1 Stück Magnum double Chocolat 26,0  
Solero Exotic   3,0
 20g Nuss-Nougat-Creme 6,0  
Konfitüre oder Honig   0,0
 1 Stück Bounty (30g) 7  
 2 Stück Milky-Way (26g)   4
Ergibt:   111,0 g Fett 16,3 g Fett

Wie man sehen kann, ist es nicht unerheblich 8 Lebensmittel anders zu zubereiten / oder dafür ein anderes Produkt zunehmen. Bei diesen 8 Produkten wird von 111g auf 16,3 g Fett reduziert, eine Ersparnis von 94,7g Fett. Und wie hoch war noch die tägliche Menge bei einem normalgewichtigen Menschen?! Und hier eine Zahl zum Nachdenken: 1g Fett = 9kcal.

Wie sparen wir effektiv an zu vielem Fett? Schon beim Einkaufen! Fettarme, tierische Lebensmittel sind für die Einsparung sehr interessant, wie z.B. Käse bis max. 30% F.i.Tr. oder Milch und Milchprodukte mit 1,5 % bis 1,8 % Fett. Magere Wurstsorten wie Geflügelwurst, Aspikaufschnitt, roher bzw. gekochter Schinken ohne Fettrand oder Bratenaufschnitt. Wie haben eine lange Liste, die du hier findest. Und noch den ein oder anderen Tipp bzgl. des Einkaufens. Auf keinen Fall mit leeren Magen einkaufen. Wie wir alle wissen pusten viele Supermärke verschiedene Gerüchte in die Läden und der ganze Schilder-Wald verleitet. Außerdem sollte man mit einer Einkaufsliste einkaufen und auch nur das kaufen was auf dem Zettel steht.

Vom Einkauf zur Zubereitung. Auch hier kann an Fett gespart werden.

Fetter Koch-Tipp #1 /// Fett mit hohen ungesättigten Fettsäure-Gehalt bevorzugen, wie Diätmargarine oder Diäthalbfettmargarine. Und beim Öl eher auf Raps-, Oliven-, Erdnuss-, Wallnuss oder Leinöl schwören, statt auf Speiseöl.

Fetter Koch-Tipp #2 /// Fettsparende Garmethoden wie Dämpfen, Dünsten, Garziehen, Grillen im Römertopf, Garen in Folie oder in beschichteten Pfannen / Töpfe.

Fetter Koch-Tipp #3 /// Brühe oder Bratenfond am Vortag zubereiten. Der Vorteil: Das Fett setzt sich oben ab und kann dann vor gebrauch einfach abgeschöpft werden.

Fetter Koch-Tipp #4 /// Soßen mit Gemüse binden. Man muss nicht immer den Soßenbinder verwenden. Ein paar Stücken Gemüse, wie z.B. Möhren, Sellerie, Tomaten, Lauch oder Zwiebeln in den Topf mitgeben. Nachdem fertigen Garen kann das Gemüse püriert werden. Dadurch wird die Soße sämig - fast der gleiche Effekt wie Soßenbinder.

Fetter Koch-Tipp #5 /// Hähnchen, Pute oder Ente nackig machen. Zu bestimmten Anlässen gehört eine Ente mit krosser Haut auf den Tisch. Können wir verstehen. Aber es macht Sinn bei der Zubereitung der genannten Lebensmittel die Haut abzuziehen. Wer nicht darauf verzichten möchte, kann zahlreiche kleine Löcher in die Haut stecken. Dadurch fließt ein Großteil an Fett einfach raus.

Fetter Koch-Tipp #6 /// Fleisch und Fisch unpaniert zubereiten. Sehr viel Fett fließt in die Panade. Es ist ja nur Ei, (ggf. Mehl) und Paniermehl oder Semmel, aber das Fett was zum Braten benutzt wird ist der Übeltäter.

Fetter Koch-Tipp #7 /// Auf ein Salat nach dem Hauptgericht kann nicht verzichtet werden? Dann sollte die Salatmarinade fettam zubereitet werden, wie z.B. mit Magerjoghurt, Magerquark, fettarme Dickmilch oder Buttermilch. Etwas Salatcreme kann auch dazugegeben werden (aber darauf achten dass diese max. 40% Fett hat).

Fetter Koch-Tipp #8 /// Legieren / Verfeinern von Soßen ist erlaubt. Aber statt Ei oder Sahne lieber Kondensmilch mit 4% Fett, fettarme Milch oder Magerjoghurt verwenden.

Fetter Koch-Tipp #9 /// Hackbraten oder Frikadellen macht man ja mit einem Ei , wie man weiß. Aber statt ein Ei zu verwenden, nimmst du lieber Magerquark. Zahlen für Dich. Auf 400g Hack kommen 100g Magerquark. Ein Eigelb hat 6 - 7g Fett, die 100g Magerquark hat nur 0,3g Fett.

Fetter Koch-Tipp #10 /// Wie #9 ist der Hinweis auch für Aufläufe. Keine Sahne oder Eier verwenden, lieber Magerquark, Magermilchjoghurt und wenn ein Ei, dann nur Eiklar.

Fetter Koch-Tipp #11 /// Um eine Speise gelblich zu färben muss es nicht immer das Eigelb sein. Es gibt stattdessen Kurkuma, Safran, Lebensmittelfarbe, Vanillepuddingpulver oder Karottensaft. (Schau Dir die Kräuter und Gewürz-Seite an um zu erfahren wozu Kurkuma noch verwendbar ist)

Fetter Koch-Tipp #12 /// Möchtest du ein Streichbelag auf deinem Brot, wie z.B. Streichkäse, Streichwurst, Quar oder vegetarischem Streichbelag verzichte am beste auf die Butter oder die Margarine.

Fetter Koch-Tipp #13 /// Essensreste müssen nicht immer in den Mager sondern können auch eine sillvolle Verwertung vertragen.

 

 

Regel 5 - Achte auf zu viel Cholesterien

Es wurde schon erwähnt, dass Cholesterin und gesättigte Fettsäuren den Cholesterinspiegel erhöhen. Daher sollte man mageres Fleisch, mageren Aufschnitt, fettarme Milch, Milchprodukte und Käse verwenden. Besonders cholesterinreiche Lebensmittel sind:

  • Eigelb
  • Butter und Sahne
  • Innereien
  • Schalen- und Krustentiere
  • Schmalz und Speck

Diese Lebensmittel sollten daher selten gegessen werden. Aber nicht darauf verzichten. "Experten" sagen, dass 300mg Cholesterin am Tag / 2000mg Cholesterin in der Woche für eine cholesterinbewusste Ernährung nicht überstiegen werden soll. Und hier mal eine Zahl die den ein oder anderen zum nachdenken anregt: Ein Frühstücksei liegt bereits bei 220 - 240mg Cholesterin.

 

 

Regel 6 - Obst ... Vollkost ... Gemüse .... Kartoffeln und davon reichlich

Unsere Leser sind nicht auf den Kopf gefallen und wissen daher, dass der Körper eine bestimmte Menge an Nähr- und Inhaltsstoffen benötigt um gesund und leistungsfähig zu bleiben. Sofern die Ernährung vielfältig ist, kann das garantiert werden. Bei einer fettreduzierten Ernährung sind die pflanzlichen Lebensmittel der Renner, denn sie bieten wichtige Inhaltsstoffe wie Kohlenhydrate, Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe, sekundäre Pflanzenstoffe und Wasser.

Kohlenhydrate, dass ist "nur" ein Schlagwort für die unterschiedlichsten Zuckerarten. Stärke und Zuckerstoffe z.B.. Im Körper werden die Kohlenhydraten in Traubenzucker umgewandelt (Glucose = die kleinste Einheit von Kohlenhydrate)

Zuckerstoffe finden wir in Obst, Fruchtsaft, Haushaltszucker, Honig, Konfitüre, Sirups, Milch und Traubenzucker. Die Zuckerstoffe werden schnell in Traubenzucker umgewandelt, das wiederrum gibt dem Körper immer wieder Energie. Dann gibt es auch die stärkehaltigen und kohlenhydratreiche Lebensmittel wie Getreide/-produkte, Kartoffel /-produkte, Reis, Nudeln, Gemüse, besonders Mais und Hülsenfrüchte. Die Kohlenhydrate mit viel Stärke werden im Körper eher langsam abgebaut und bieten daher über ein längeren Zeitraum Energie.

Ballaststoffreiche kohlenhydratreiche Lebensmittel wie Getreide /-produkte, Kartoffel /-produkte, Reis, Nudeln, Gemüse, besonders Mais, Hülsenfrüchte und Obst liebern keine Kilokalorien und haben die Eigenschaft aufzuquellen. Dass ist dieses "Ich bin satt"Gefühl.

 

 

Regel 7 - Viele Ballaststoffe senken nicht nur den Cholestrienspiegeln !

Ballaststoffe klingt so als würden wir irgendwas essen und dann stecken da viele kleine "Ballast"stoffe in uns die uns dick machen, aber zum Glück ist das nicht so. Aber es sind unverdaubare Stoffe und sie sind ein Teil der pflanzlichen Nahrungsmittel. Unabhängig vom komischen Namen haben sie aber zahlreiche Aufgaben im Körper und sind daher nicht mehr wegzudenken.

Doch nicht alle Ballaststoffe senken den Cholesterinspiegel. Von besonderer Bedeutung für die Cholesterinsenkung sind die löslichen Ballaststoffe. Das Cholesterin als Bestandteil der Gallensäure wird im Dickdarm von den löslichen Ballaststoffen eingeschlossen und über den Stuhl ausgeschieden. Dadurch gelangt weniger Cholesterin zurück zur Leber, die Neubildung von Gallensäure wird gesteigert und den Cholesterinpool gesenkt.

Außerdem weden lösliche Ballaststoffe im Dickdarm durch Darmbakterien zu speziellen Fettsäuren abgebaut. Die dabei entstehenden Abbauprodukte hemmen die körpereigene Cholesterinbildung und senken somit ebenfalls den Cholesterinspiegel.

Besonders günstig wirken sich ballaststoffreiche Kohlenhydrate für den Diabetiker aus, denn sie verzögern die Aufnahme von Kohlenhydraten ins Blut. Heißt:

  • Blutzuckerspitzen werden vermieden
  • Weniger Insulin zur Verabrbeitung Kohlenhydrate ist nötig
  • Die diabetische Stoffwechsellage wird verbessert
  • Es erfolgt eine schnelle und anhaltende Sättigung

Grundsätzlich kann man behaupten dass jedes pflanzliche Lebensmittel lösliche und unlösliche Ballaststoffe hat aber nicht immer in der 50/50-Menge. In folgenden Lebensmittel sind genügend Ballaststoffe um den Cholesterinspiegel zu senken

Vollkornprodukte wie z.B.

  • Vollkorn-, Schrot- und Knäckebrot
  • Vollkornteigwaren sowie Vollkornmehl
  • Naturreis
  • Haferflocken und Haferkleie
  • Müsli

Salat und Gemüse aller Sorten, insbesondere in

  • Möhren
  • Kohlarten
  • Hülsenfrüchte

Obst, vor allen in

  • Äpfel
  • Zitrusfrüchten
  • Beerenobst

Wenn man täglich von den genannten Kategorien (Vollkorn, Obst, Salat) etwas isst hat man ganz gute Karten was den Cholesterinspiegel angeht.

 

 

Regel 8 -Trinken ... Ja bitte! Aber kalorienarm

Der eine ernährt sich Ballaststoffreich, der andere Ballaststoffarm. Die jenigen, die eher zweiteres bevorzugen, sollten wissen dass Ballaststoffe eine Quelle und viel Wasser benötigen. Daher ist es wichtig - wie Mama immer wieder sagte - bis zu 2 Liter am Tag zu trinken. Aber was ist nun "okay"?

  • Früchte- und Kräutertee
  • verdünnte Obst- und Gemüsesäfte
  • Leitungs- und Mineralwasser
  • Lightgetränke
  • (in Maßen) auch Kaffee und schwarzer Tee

 

 

Regel 9 - Ist er erlaubt oder doch verboten? Der Alkohol.

Liebe Männer, liebe Frauen. Alkohol macht Birne hohl , das ist bekannt. Aber im Körper passiert auch etwas, was schon fast gravierend ist. Und zwar die kleinen Mitarbeiter die in der Fettverbrennungsabteilung arbeiten sind sofort arbeitslos bis der Alkohol im Körper ist.

Alkoholische Getränke enthalten bis auf wenige Ausnahmen kein Fett und kein Cholesterin. Aber umgehend wird der Alkohol im Körper abgebaut und setzt dabei Energie frei - 7kcal pro 1g getrunken Alkohol -. Während der Alkoholverarbeitung wird die Fettverbrennung im Körper auf Null gesetzt. Heißt, alle Fettzellen (Fettkalorie) die bisher aufgenommen und noch nicht verarbeitet wurden, setzen sich im Fettgewebe ab. Deshalb raten "Experten" dass man mit Alkohol genau so sparsam sein sollte, wie mit Fett und Zucker. Wir haben erwähnt, dass Alkohol (bis auf kleine Ausnahme) kein Fett enthält, aber um euch den Alkoholgenuss etwas zu verderben, haben wir in folgender Tabelle aufgesplittet wie viel Gramm Fett gewisse Getränken beinhaltet. Auch wenn kein Fett vorhanden ist, muss es in der täglichen Ration kalkuliert werden (da ja kein Fett verarbeitet wird)

 

Getränk Fettäquivalent (Fettgehalt in g)
 Bier , rund 330ml
 Altbier  10
 Lightbier  6
 Starkbier  15
 Berliner Weiße mit Schuss (250ml)  7
 Alkoholfreies Bier  1
 Pils  10
 Weizenbier (500ml)  14
 Malztrunk  3
 Wein (rund 200ml)
 Apfelwein  5
 Rotwein (12 Vol.%)  15
 Rotwein (15 Vol.%)  19
 Cidre  6
 Weißwein (12 Vol.%)  15
 Weißwein (15 Vol.%)  19
 Sekt (100ml)  7
 Champagner (100ml)  8
 Südwein (50ml)
 Wermut, trocken  4
 Wermut, süß  6
 Sherry, trocken  6
 Sherry, süß  6
 Portwein  6
 Likör (2cl)
 Eierlikör  3
 Kaffee-/Kakaolikör  4
 Kräuterlikör  4
 Amaretto  4
 Cremelikör  5
 Schnaps (2cl)
 Korn  4
 Weinbrand  5
 Whiskey (43 Vol.%)  6
 Gin  6
 Rum (38 Vol.%)  6
 Rum (54 Vol.%)  7

Was heißt das nun auf Deutsch?

Trinkt man ein Eierlikör mit 2cl, so nimmt man 3g Fett zu sich. Und wie hoch war nochmal gleich die tägliche Ration?

 

 

Regel 10 - Es ist Okay eine Naschkatze zu sein - aber fettarm!

Nun müssen alle Naschkatzen tapfer sein. Denn wir lüften ein Geheimnis. Süßigkeiten sind nicht gut für den Körper. Schokolade, Nougat, Kekse, Marzipan sind regelrechte Fettbomben. Und ehrlich gesagt, wollen wir gar nicht das Thema Zucker bei Süßigkeiten ansprechen. Dachtet daher auf fettarme oder lieber fettfreie Süßigkeiten. Ja - die gibt es.

  • Frucht- und Kräuterbonbons
  • Brausebonbon, Leckbrausewürfel
  • Pfefferminzpastillen
  • Kaugummi
  • Lakritze, Lakritzkonfekt, Salmiapastillen
  • Weingummi, Fruchtgummi, Gummibärchen
  • Geleefrüchte, Saure Pommes
  • Marshmallows, Schaumzuckerware (die weißen Mäuse zum Beispiel)
  • Fondant
  • Baiser-Ostereier
  • Russisch Brot
  • Pispinos
  • Reiswaffel (natur)
  • Salzstangen oder Salzbrezel
  • Honigkuchen (Frühstückskuchen)
  • Trockenobst z.B. Rosinen, Apfelringe, Aprikosten, Pflaumen, Feigen, Datteln
  • Kandierte Früchte
  • Rote Grütze, Furchdessert, Furchkaltschale
  • Götterspeise
  • Wassereis
  • Blizz Cola, Lemon oder Power
  • Buntstift (gibt es von Langnese)
  • Calippo Sport, Zitrone oder Erdbeere (gibt es von Langnese)
  • Dolomito, Capri
  • Solero (gibt es von Langnese)
  • Gemüsesäfte
  • Gemüsebrühe (Instant)
  • Heiße Tasse: Rindfleischsuppe
  • Maggi Suppendrink Classic (Hühnersuppe mit Nudeln
  • gekörnte Brühe

Schritt 3.2 | Berechne deinen täglichen Kalorienbedarf

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