Deutsches Rotes Kreuz
KV Rendsburg-Eckernförde
Ortsverein Eckernförde e.V.

Foto: Eine Notiz zeigt den Leitspruch des Deutschen Roten Kreuzes: Wir helfen gern! Dieses Foto ist gleichzeitig ein Link und führt Sie zur Unterseite: Fördermitgliedschaft.

Nächster Dienst

26.06.2019 - 19:00 Uhr

Noch



Countdown
abgelaufen

Bei der psychischen Betreuung halte Dich an die "S"-Regel

~ "S-Regeln" ~

  • "S"ag wer Du bist (Hallo mein Name ist ........ )
  • "S"ag was du bist (...... ich bin vom DRK, JUH, ASB, Malteser und Co.)
  • "S"telle Körperkontakt her (lege die Hand z.B. auf die Schulter des Betroffenen)
  • "S"chirme ab (nichts ist schlimmer, wenn eine hilflose Person permanent beobachtet wird)
  • "S"age immer die Wahrheit (Verschönere oder verschlimme nicht den psychischen Zustand)
  • "S"age dass Du da bist (Beruhige die betroffene Person )
  • "S"prich und höre zu (Eine betroffene Person die fremde Menschen vor sich hat und die hantieren mit medizinischen Geräten und berühren permanent den Patient , ohne dass Kommuniziert wird - grauenhaft)

 

Wie sieht es aber in einen Patienten aus? Was geht in ihn vor?

~ Ängste u. Sorgen ~

  • Angst um das eigene Leben / die eigene Gesundheit
  • Angst nicht richtig versorgt zu werden
  • Angst vor Schmerzen
  • Angst vor dem Unbekannten
  • Sorge um die Angehörigen, die Zukunft und den Arbeitsplatz

~ Erschwernisse für ein Gespräch im SanDienst ~

  • Der Patient ist ein Unbekannter
  • Nur kurzzeitiger Kontakt zum Patient
  • Anonymität
  • Patient stellt unangenehme Frage über seinen Zustand

~ Verhaltensregeln für den Umgang mit Patienten ~

  • Sicheres Auftreten
  • Unnötige Schmerzen vermeiden
  • Auf schmerzhafte Maßnahmen vorbereiten
  • Über den Sinn der Maßnahme informieren
  • Andauernde Betreuung
  • Patientenwünsche wenn möglich erfüllen
  • Regeln der Höflichkeit beachten

~ Umgang mit Kindern ~

  • Anwesenheit einer Bezugsperson
  • Mitnehmen des Lieblingsspielzeugs
  • Ablenken von der Situation
  • Bedecken der Wunden
  • Erklärung der Maßnahmen in einfachen Worten
  • Emotionale Zuwendung (trösten, beruhigen, ggf. streicheln)
  • Beruhigen der Beuzugsperson

~ Umgang mit alten Menschen ~

  • Patienten als individuelle Persönlichkeit (be)achten
  • Ernst nehmen
  • Nicht duzen oder mit "Oma / Opa" ansprechen
  • Auf Ausfallerscheinungen Rücksicht nehmen

~ Umgang mit Behinderten ~

  • Als gleichwertigen Partner behandeln
  • Erwachsene mit "Sie" ansprechen
  • Kein falsches Mitglied
  • Kein krampfhaftes ignorieren der Behinderung
  • Berücksichtigung der Behinderung bei pflegerischen Maßnahmen

~ Umgang mit psychisch Kranken ~

  • Der Transport ist ein normaler Krankentransport und wird durch die POL oder einen Gerichtsbeschluss veranlasst
  • Das Verhalten des Sanitätsdienstpersonals darf nicht von dem, eines anderen Einsatzes unterscheiden
  • Dem Sanitätsdienstpersonal stehen keine Zwangsmaßnahmen zu
  • In Fällen von Notwehr muss unbedingt ein ausfühlicher Bericht erstellt werden

~ Umgang mit depressiven Patienten ~

  • Nicht an den Willen appellieren
  • Keine "guten" Ratschläge geben
  • Nicht herunterspielen/-reden
  • Das subjektive Gefühl bestätigen
  • Art und Grenze der Krankheit aussprechen

~ Umgang mit manischen Patienten ~

  • Nicht mit Vernunft argumentieren
  • Vermeiden von Streitgesprächen
  • Geduldiges Anhören der Wahnideen
  • Ruhiges, gezieltes Führen des Patienten

~ Umgang mit schizophrenen Patienten ~

  • Das Wahnerleben ruhen lassen
  • Nicht an den Verstand appellieren
  • Den Kranken ernst nehmen
  • Sich nicht lustig achen
  • Den Wahn nicht ausreden
  • Wahnvorstellungen geduldig anhören (nicht massiv bestätigen)

~ Umgang mit Passanten, Ersthelfer und/oder Angehörige ~

  • Von Laien getroffene Maßnahmen sind zu würdigen (sofern es kein Fehler ist)
  • Zuschauer (Gaffer) zur Mitarbeit auffordern, anderenfalls wegschicken sofern keine Mitwirkung stattfindet
  • Besserwisser erhalten Scheinaufträge
  • Angehörige sind zu trösten und zu beruhigen
  • Das Sanitätsdienstpersonal darf sich niemals im Ton vergreifen.

~ Wir, das Sanitätsdienst werden nicht ~

  • urteilen (sondern verstehen)
  • beschwichtigen (sondern vertrauen)
  • forschen (sondern Sicherheit geben)

Foto: Hygiene und Desinfektion

Foto: Jan Meese

Der hier aufgezeigte Desinfektions- und Hygieneplan ist am eigenen Bedarf der Bereitschaft Eckernförde angepasst. Natürlich können andere Abläufe vorkommen, je nach Bestand.

  1. Fahrzeuge
    1. Fahrerraum
    2. Patientenraum
    3. Material und Gerät (1)
    4. Material und Gerät (2)
    5. Material und Gerät (3)
  2. Dienstkleidung
    1. Routinedesinfektion
    2. Trage- und Bettwäsche
  3. Hände- und Hautdesinfektion
    1. Händedesinfektion
    2. Händepflege
    3. Hautdesinfektion
    4. Händereinigung
  4. Ausgewählte Infektionskrankheiten
    1. Tabelle mit Übersicht
      1. AIDS
      2. Cholera
      3. Coxsackjevirus-Infektion
      4. Diphterie
      5. EHEC
      6. Enteritis infeciosa
      7. Epstein-Barr-Virus
      8. Pfeiffersches Drüsenfieber
      9. Gasbrand
      10. Ebola
      11. Lassa
      12. Marbug
      13. Hepatitis A
      14. Hepatitis B
      15. Hepatitis C
      16. Hepatitis D
      17. Hepatitis E
      18. Creuzfeldt-Jakob-Erkrankung
      19. Legionellose
      20. Milzbrand
      21. Pest
      22. Poliomyelitis
      23. Q-Fieber
      24. Tollwut
      25. Ruhr
      26. Salmonellose
      27. Scharlach
      28. Hasenpest
      29. Zoster
      30. Menigokokken-Meningitis
      31. Meningitis
      32. MRSA
  5. Abfallentsorgung
    1. Einteilung der Abfälle LAGA-Merkblatt
      1. Abfälle der Gruppe A
      2. Abfälle der Gruppe B
      3. Abfälle der Gruppe C
      4. Abfälle der Gruppe D
      5. Abfälle der Gruppe E

 

 Fahrerraum
 Was  Wann  Wie  Wer
Lenkrad, Hebel, Griffe in u. außen Bei sichtbarer Kontamination Einsprühen u. abwischen bis optisch sauber. Nochmals satt einsprühen u. einwirken lassen. Fahrer / Helfer
Mind. 1x Wöchentlich Nasswisch- und Scheuerdesinfektion
Nach i-Fahrt Nasswisch- und Scheuerdesinfektion

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 Patientenraum
 Was  Wann  Wie  Wer
Oberflächen (inkl. Schubladen, Schränke usw.) Bei sichtbarer Kontamination Einsprühen u. abwischen bis optisch sauber. Nochmals satt einsprühen u. einwirken lassen. Fahrer / Helfer
Mind. 1x Wöchentlich Nasswisch- und Scheuerdesinfektion
Nach i-Fahrt Nasswisch- und Scheuerdesinfektion

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Material (Teil 1)
 Was  Wann  Wie  Wer
Notfallkoffer (außen) Bei sichtbarer Kontamination Einsprühen u. abwischen - bis optisch sauber. Nochmals satt einsprühen u. einwirken lassen. Fahrer u./o. Helfer
Mind. 1x wöchent. Nasswisch- und Scheuerdesinfektion
Nach i-Fahrt Nasswisch- und Scheuerdesinfektion
Notfallkoffer
(innen)
Bei sichtbarer Kontamination Einsprühen u. abwischen - bis optisch sauber. Nochmals satt einsprühen u. einwirken lassen. Fahrer u./o. Helfer
Mind. 1x wöchent. Nasswisch- und Scheuerdesinfektion
Nach i-Fahrt Nasswisch- und Scheuerdesinfektion
Trage & Tragestuhl Bei sichtbarer Kontamination Einsprühen u. abwischen - bis optisch sauber. Nochmals satt einsprühen u. einwirken lassen. Fahrer u./o. Helfer
Mind. 1x wöchent. Nasswisch- und Scheuerdesinfektion
Nach i-Fahrt Nasswisch- und Scheuerdesinfektion
EKG-Gerät Bei sichtbarer Kontamination Einsprühen u. abwischen - bis optisch sauber. Nochmals satt einsprühen u. einwirken lassen. Fahrer u./o. Helfer
Nach i-Fahrt
Absauggerät Bei sichtbarer Kontamination Einsprühen und abwischen bis optisch sauber, nochmals satt einsprühen und einwirken lassen Fahrer u./o. Helfer
Nach i-Fahrt (wenn kontaminiert) Nasswisch- und Scheuerdesinfektion
Absauggerät (Schläuche, Auffanggefäß etc.) Nach Gebrauch In Instrumentendesinfektionswanne legen, entsprechend der Einwirkzeit einwirken lassen, danach reinigen und mit klarem Wasser abspülen. Fahrer u./o. Helfer
Beatmungsgerät Bei sichtbarer Kontamination Einsprühen und abwischen bis optisch sauber, nochmals satt einsprühen und einwirken lassen Fahrer u./o. Helfer
Nach i-Fahrt (wenn kontaminiert)

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Material (Teil 2)
 Was  Wann  Wie  Wer
Pulsoxymeter Bei sichtbarer Kontamination Einsprühen und abwischen bis optisch sauber, nochmals satt einsprühen und einwirken lassen Fahrer u./o. Helfer
Mind. 1x wöchent. Mit feuchten Lappen abwischen
Nach i-Fahrt Nasswisch- und Scheuerdesinfektion
Blutdruckmanschette Bei sichtbarer Kontamination In Instrumentendesinfektionswanne legen, entsprechend der Einwirkzeit einwirken lassen, danach reinigen und mit klarem Wasser abspülen. Fahrer u./o. Helfer
Nach i-Fahrt (wenn kontaminiert)
Stethoskop Bei sichtbarer Kontamination Einsprühen und abwischen bis optisch sauber, nochmals satt einsprühen und einwirken lassen Fahrer u./o. Helfer
Nach i-Fahrt (wenn kontaminiert)
Perfusor Bei sichtbarer Kontamination In Instrumentendesinfektionswanne legen, entsprechend der Einwirkzeit einwirken lassen, danach reinigen und mit klarem Wasser abspülen. Fahrer u./o. Helfer
Nach i-Fahrt (wenn kontaminiert)
Laryngoskopgriff Bei sichtbarer Kontamination Einsprühen und abwischen bis optisch sauber, nochmals satt einsprühen und einwirken lassen Fahrer u./o. Helfer
Laryngoskop-Spatel, Magill-Zange, Beißkeil, Guedeltubi, Führungsstab, Beatmungsmaske, Ventil d. Beatmungsbeutels Nach Gebrauch In Instrumentendesinfektionswanne legen, entsprechend der Einwirkzeit einwirken lassen, danach reinigen und mit klarem Wasser abspülen. Fahrer u./o. Helfer
Beatmungsbeutel Nach Gebrauch, mit sichtbarer Kontamination In Instrumentendesinfektionswanne legen, entsprechend der Einwirkzeit einwirken lassen, danach reinigen und mit klarem Wasser abspülen. Fahrer u./o. Helfer
Nach Gebrauch, ohne sichtbare Kontamination Satt einsprühen und einwirken lassen, danach mit klarem Wasser abspülen (Materialverträglichkeit)
Vakuummatratzen-bezug

Bei sichtbarer Kontamination

Abwurf in Schmutzwäschebehälter (alternativ kann eine chemische Wäschedesinfektion erfolgen) Fahrer u./o. Helfer

Oder entsprechende Firma

Mindestens 1 x wöchentlich
Nach i-Fahrt (wenn kontaminiert) Abwurf in Infektions-Wäsche-Sack (entsprechende Kennzeichnung erforderlich)
Vakuummatratze Bei sichtbarer Kontamination Einsprühen und abwischen bis optisch sauber, nochmals einsprühen und einwirken lassen Fahrer u./o. Helfer
Mindestens 1 x wöchentlich Nasswisch- und Scheuerdesinfektion
Nach i-Fahrt (wenn kontaminiert) Nasswisch- und Scheuerdesinfektion
Schaufeltrage Bei sichtbarer Kontamination Einsprühen und abwischen bis optisch sauber, nochmals einsprühen und einwirken lassen Fahrer u./o. Helfer
Mindestens 1 x wöchentlich Nasswisch- und Scheuerdesinfektion
Nach i-Fahrt (wenn kontaminiert) Nasswisch- und Scheuerdesinfektion
Pneumatische Schiene / Vakuumschiene Bei sichtbarer Kontamination Einsprühen und abwischen bis optisch sauber, nochmals einsprühen und einwirken lassen Fahrer u./o. Helfer
Nach i-Fahrt (wenn kontaminiert) Nasswisch- und Scheuerdesinfektion

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Material (Teil 3)
 Was  Wann  Wie  Wer
Rettungstuch (abwaschbar) Bei sichtbarer Kontamination Einsprühen und abwischen bis optisch sauber, nochmal satt einsprühen und einwirken lassen Fahrer u./o. Helfer
Mindestens 1 x wöchentlich Nasswisch- und Scheuerdesinfektion
Nach i-Fahrt (wenn kontaminiert) Nasswisch- und Scheuerdesinfektion
Rettungstuch (textil) Bei sichtbarer Kontamination Abwurf in Schmutzwäschebehälter Fahrer u./o. Helfer
Nach Infektionstransport, wenn kontaminiert

Abwurf in Infektions-Wäsche-Sack (entsprechende Kennzeichnung erforderlich)

Bettpfanne Nach Gebrauch In Instrumentendesinfektionswanne legen, entsprechend der Einwirkzeit einwirken lassen, danach reinigen und mit klarem Wasser abspülen. Fahrer u./o. Helfer
Nach Kontamination mit infizierten Stuhl und/oder Urin Siehe Durchführungsanweisung: Desinfektion von Fäzes
Urinflasche Nach Gebrauch In Instrumentendesinfektionswanne legen, entsprechend der Einwirkzeit einwirken lassen, danach reinigen und mit klarem Wasser abspülen Fahrer u./o. Helfer
Nach Kontamination mit infizierten Urin Siehe Durchführungsanweisung: Desinfektion von Fäzes

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Dienstkleidung
 Was  Wann  Wie  Wer
Schutzkleidung Bei Bedarf Abwurf in Schmutzwäsche Fahrer u./o. Helfer
Nach Infektionstransport Verpacken, in dafür vorgesehenen Plastiksack und entsprechende kennzeichnen
Sicherheitsschuhe Bei Bedarf Abwurf in Schmutzwäsche Fahrer u./o. Helfer
Nach Kontamination mit Blut, Stuhl, Urin, Erbrochenem, Sekreten Einsprühen und abwischen bis optisch sauber, nochmals satt einsprühen und einwirken lassen.
Nach Desinfektionsarbeiten Abwischen, insbesondere die Schuhsohle

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Trage- und Bettwäsche
 Was  Wann  Wie  Wer
Einmal-Tragewäsche Nach Patientenkontakt ohne Kontamination Abfallgruppe A (Keine Kontamination). Hausmüll o. Hausmüllähnliche Abfälle. Fahrer u./o. Helfer
Nach Patientenkontakt mit Kontamination, durch Blut, Urin, Stuhl, Erbrochenem, Sekreten Abfallgruppe B (mit kontamination). Abfälle an die aus Infektionspräventiver Sicht innerhalb der Einrichtung besondere Anforderungen zu stellen sind. Abwurf fest verschlossen in Plastik oder Müllsack.
Nach i-Fahrt Abfallgruppe B; in besonderen Fällen Abfallgruppe C
Wolldecken u. sonstige Textilien Nach Gebrauch mit erregerhaltigem Material Abwurf in Schmutzwäschebehälter Fahrer u./o. Helfer oder beauftragte Firma
Bei Kontamination mit erregerhaltigem Material (i-Fahrt) Verpackungen in dafür vorgesehene Plastiksack und entsprechend kennzeichnen
Decken- u. Kopfkissenbezug  Nach Patientenkontakt ohne Kontamination Abwurf in Schmutzwäschebehälter Fahrer u./o. Helfer oder beauftragte Firma
Bei Kontamination mit Erregerhaltigem Material (i-Fahrt) Verpackung in dafür vorgesehenen Plastiksack u. entsprechend kennzeichnen

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Händedesinfektion
 Was  Wann  Wie  Wer
Hände Nach Kontamination Mit Desinfektionsmittel getränkten Tuch abwischen bis optisch sauber, danach gründlich Händedesinfektion Spender
Nach Kontamination mit bekannten Erregergehalt Mindestens 2 maliges Händedesinfizieren
Möglichst vor Arbeiten am Patienten (trotz Handschuhe) Hygienische Händedesinfektion
Nach Arbeiten am Patienten (trotz Handschuhe)
Nach Desinfektionsarbeiten (trotz Handschuhe)
Handpflege
Hände Mehrmals täglich einreiben Sprühflasche
Nach Händedesinfektion
Hautdesinfektion
Haut Vor der Punktion Satt einsprühen und mindestens 1 Minute einwirken lassen Sprühflasche
Händereinigung
Hände Im Fahrzeug nach Verschmutzung Satt mit Desinfektionsmittel einsprühen und anschließend mit Tupfer o.ä. abwischen Sprühflasche
In der Klinik oder auf der Wache: nach der Händedesinfektion Mit Seife waschen Spender
Nach dem Toilettenbesuch

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  AIDS Cholera Coxsackjevirus-Infektion
Erreger Human Immunodeficiency Virus (HIV) Vibrio cholerae Coxsackievieren
erregerhaltiges Material Blut, Sperma, Vaginalsekret, Muttermilch, Liquor Fäzes, Erbrochenes respiratorische Sekrete, bei einigen Viren auch Fäzes. Übertragung hauptsächlich durch Tröpfchen u. Oralen Kontakt sowie durch Kontakt mit erregerbehafteten Objekten
Schutzmaßnahmen Schutzkittel (1)
Schutzhandschuhe (1)
Munasch (3)
Schutzkittel (2)
Schutzhandschuhe (1)
Schutzkittel (1)
Schutzhandschuhe (1)
Munasch (5)
Wirkungsbereich B A AB
DGHM-Liste R R V
RKI-Liste K S;K -
Instrumentendesin-fektion ja ja (vor Ort) ja
Wäschedesinfek-tion normale Wäsche an Ort u. Stelle nach RKI normale Wäsche
Schlußdesinfektion RD-DGMH Desinfektor-RKI RD-DGMH
Abfallgruppe B C B
Fäzes nein ja nein
Auswurf nein ja nein
Urin nein ja nein

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  Diphterie EHEC Enteritis infeciosa
Erreger Corynebacterium diphteriae Escherichia coli Samonella sp. außer typhi & paratyphi
erregerhaltiges Material Je nach Lokalisation: respiratorische Sekrete, Wundsekret Fäzes Fäzes
Schutzmaßnahmen Schutzkittel (1)
Schutzhandschuhe (1)
Schutzkittel (1)
Schutzhandschuhe (1)
Schutzkittel (1)
Schutzhandschuhe (1)
Wirkungsbereich A A A
DGHM-Liste R R R
RKI-Liste K M M
Instrumentendesin-fektion an Ort u. Stelle nach RKI als infektiös verschließen als infektiös verschließen
Wäschedesinfek-tion Desinfektor-RKI RD-DGHM RD-DGHM
Schlußdesinfektion Desinfektor-RKI RD-DGHM RD-DGHM
Abfallgruppe C B B
Fäzes nein nein nein
Auswurf nein nein nein
Urin nein nein nein

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  Epstein-Barr-Virus Pfeiffersches Drüsenfieber Gasbrand
Erreger Epstein-Barr-Virus Epstein-Barr-Virus Clostridium perfringens
erregerhaltiges Material Respiratorische Sekrete, Speichel, Tränenflüssigkeit, Blut. Die Erkrankung wird nur bei engem Kontakt z.B. durch Küssen, gemeinsame Trinkgefäße übertragen Respiratorische Sekrete, Speichel, Tränenflüssigkeit, Blut. Die Erkrankung wird nur bei engem Kontakt z.B. durch Küssen, gemeinsame Trinkgefäße übertragen Wundsekret, Fäzes, Erde, Staub
Schutzmaßnahmen Schutzkittel (1)
Schutzhandschuhe (1)
Schutzkittel (1)
Schutzhandschuhe (1)
Schutzkittel (2)
Schutzhandschuhe (1)
Wirkungsbereich B B A (negative Formen) D (für deren Sporen)
DGHM-Liste R R R
RKI-Liste - - -
Instrumentendesin-fektion ja ja ja
Wäschedesinfek-tion normale Wäsche normale Wäsche normale Wäsche
Schlußdesinfektion RD-DGMH RD-DGMH RD-DGMH
Abfallgruppe B B B
Fäzes nein nein nein
Auswurf nein nein nein
Urin nein nein nein

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  Ebola Lassa Marbug
Erreger Arenavirus, Filoviren, Hantaviren
erregerhaltiges Material Blut, Urin, respiratorische Sekrete
Schutzmaßnahmen Schutzkittel, Schutzhandschuhe, Mund-& Nasenschutz, Schuhschutz
Wirkungsbereich B (TRGS 522)
DGHM-Liste -
RKI-Liste S
Instrumentendesin-fektion ja (an Ort und Stelle)
Wäschedesinfek-tion verbrennen
Schlußdesinfektion Desinfektor-RKI
Abfallgruppe C (an Ort und Stelle)
Fäzes ja
Auswurf ja
Urin ja

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  Hepatitis A Hepatitis B Hepatitis C
Erreger Hepativisvirus A Hepativisvirus B Hepativisvirus C
erregerhaltiges Material Fäzes, Urin, kurzfristig auch im Blut Körperflüssigkeiten, insbesondere Blut, Sekrete, insbesondere Sperma u. Vaginalsekret Körperflüssigkeiten, insbesondere Blut, Sekrete, insbesondere Sperma u. Vaginalsekret
Schutzmaßnahmen Schutzkittel (2) Schutzhandschuhe (1) Schutzkittel (2) Schutzhandschuhe (1) Munasch (3) Schutzkittel (2) Schutzhandschuhe (1) Munasch (3)
Wirkungsbereich B B B
DGHM-Liste R R R
RKI-Liste M K K
Instrumentendesin-fektion ja ja ja
Wäschedesinfek-tion als infektiös verschließen als infektiös verschließen als infektiös verschließen
Schlußdesinfektion RD-DGMH RD-DGMH RD-DGMH
Abfallgruppe B B B
Fäzes nein nein nein
Auswurf nein nein nein
Urin nein nein nein

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  Hepatitis D Hepatitis E Creuzfeldt-Jakob-Erkrankung
Erreger Delta-Virus Virus unbekannt Virusartiges Agens
erregerhaltiges Material tritt nur in Verbindungen mit Hepatitis B auf. Körperflüssigkeiten, insbesondere Blut, Sekrete, insbesondere Sperma und Vaginalsekret. Fäzes, Urin, kurzfristig auch im Blut Gewebe (insbesondere: Gehirn u. Rückenmark); vermutlich auch Liquor
Schutzmaßnahmen Schutzkittel (2) Schutzhandschuhe (1) Munasch (3) Schutzkittel (2) Schutzhandschuhe (1) Schutzkittel (1)
Schutzhandschuhe (1)
Wirkungsbereich B B Natronlage o. Natriumhypochlon -d-
DGHM-Liste R R R
RKI-Liste K M -
Instrumentendesin-fektion ja ja ja (erforderlich)
Wäschedesinfek-tion als infektiös verschließen als infektiös verschließen normale Wäsche
Schlußdesinfektion RD-DGHM RD-DGHM RD-DGHM
Abfallgruppe B B C
Fäzes nein nein nein
Auswurf nein nein nein
Urin nein nein nein

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Pest

  Legionellose Milzbrand Pest
Erreger Legionella sp. Bacillus anthracis Yersinia pestis
erregerhaltiges Material Respiratorische Sekrete (Urin, Blut) Je nach Lokalisation: respiratorische Sekrete, Sekret von Infektionsherden, Fäzes Je nach Lokalisation: respiratorische Sekrete, Sekret von Infektionsherden, Eiter
Schutzmaßnahmen Schutzkittel (1)
Schutzhandschuhe (1)
Schutzkittel; Schutzhandschuhe, Schuhschutz, Munasch Schutzkittel, Schutzhandschuhe, Munasch, Schuhschutz
(Bei Lungenpest: Schutzbrille)
Wirkungsbereich A AB A
DGHM-Liste R L -
RKI-Liste A - TGRS 522
Instrumentendesin-fektion ja ja ja
Wäschedesinfek-tion normale Wäsche an Ort u. Stelle nach RKI an Ort u. Stelle nach RKI
Schlußdesinfektion Desinfektor-RKI Desinfektor-RKI Desinfektor-RKI
Abfallgruppe C C C
Fäzes nein ja nein
Auswurf nein ja nein
Urin nein ja nein

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  Poliomyelitis Q-Fieber Tollwut
Erreger Poliomylitisviren Coxiella brunetii Rabiesvirus
erregerhaltiges Material Fäzes, respiratorische Sekrete Respiratorische Sekrete, Blut, Staub Respiratorische Sekrete, Speichel, Tränenflüssigkeit
Schutzmaßnahmen Schutzkittel (2)
Schutzhandschuhe (1)
Schutzkittel (2)
Schutzhandschuhe (1)
Munasch (nur bei der Pneumonie)
Schutzkittel, Schutzhandschuhe, Munasch (zusätzlich Gesichtsschutz), Schuhschutz
Wirkungsbereich B A A
DGHM-Liste - - -
RKI-Liste S S S
Instrumentendesin-fektion ja ja ja (vor Ort)
Wäschedesinfek-tion als infektiös verschließen als infektiös verschließen als infektiös verschließen
Schlußdesinfektion Desinfektor-RKI Desinfektor-RKI Desinfektor-RKI
Abfallgruppe C C C
Fäzes ja nein nein
Auswurf ja nein nein
Urin ja nein nein

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charlach

  Ruhr Salmonellose Scharlach
Erreger Shigella flexneri Salmonella typhi Streptokokken der Gruppe A
erregerhaltiges Material Fäzes Blut, Urin, Fäzes, Galle, Erbrochenes, Eiter Je nach Lokalisation: respiratorische Sekrete, Eiter, genitaler Ausfluss
Schutzmaßnahmen Schutzkittel (2)
Schutzhandschuhe (1)
Schutzkittel (2)
Schutzhandschuhe (1)
Schutzkittel (2)
Schutzhandschuhe (1)
Munaschu (5)
Wirkungsbereich A A A
DGHM-Liste R R R
RKI-Liste K M K
Instrumentendesin-fektion ja ja ja
Wäschedesinfek-tion als infektiös verschließen als infektiös verschließen normale Wäsche
Schlußdesinfektion RD-DGHM RD-DGHM RD-DGHM
Abfallgruppe B C B
Fäzes nein nein nein
Auswurf nein nein nein
Urin nein nein nein

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  Krätze TBC Tularämie
Erreger Sarcoptes scabiei Mycobacterium tuberculosis Fancisella tularensis
erregerhaltiges Material Hautschuppen Je nach Lokalisation: respiratorische Sekrete, Eiter, Urin, Liquor, Fäzes, Blut, genitaler Ausfluss Läsionssekrete, Eiter, Blut. Die Tularämie ist eine Zoonose. Sie wird durch direkten oder indirekten Kontakt mi einem infizierten Tier erworben.
Schutzmaßnahmen Schutzkittel (2)
Schutzhandschuhe (1)
Schutzkittel (2)
Schutzhandschuhe (1)
Munasch (auch der Patient!)
Schutzkittel (2)
Schutzhandschuhe (1)
Munasch
Wirkungsbereich A A A
DGHM-Liste - - R
RKI-Liste - TRGS 522(?) K;M
Instrumentendesin-fektion ja ja ja
Wäschedesinfek-tion normale Wäsche als infektiös verschließen als infektiös verschließen
Schlußdesinfektion RD-DGHM Desinfektor-RKI RD-DGHM
Abfallgruppe B C C
Fäzes nein nein nein
Auswurf nein ja nein
Urin nein nein nein

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  Hasenpest Zoster Menigokokken-Meningitis
Erreger Fancisella tularensis Varicella-Zoster-Virus Neisseria mingingitisdis
erregerhaltiges Material Läsionssekrete, Eiter, Blut. Die Tularämie ist eine Zoonose. Sie wird durch direkten oder indirekten Kontakt mi einem infizierten Tier erworben. Nasen-/Rachensekrete, Lösionssekrete, Liquor, Krusten Blut, Liquor, Nasen-/Rachensekrete
Schutzmaßnahmen Schutzkittel (2)
Schutzhandschuhe (1)
Munasch
Schutzkittel, Schutzhandschuhe, Munasch Schutzkittel (2)
Schutzhandschuhe (1)
Munasch
Wirkungsbereich A B A
DGHM-Liste R R R
RKI-Liste K K -
Instrumentendesin-fektion ja ja ja
Wäschedesinfek-tion an Ort u. Stelle nach RKI als infektiös verschließen normale Wäsche
Schlußdesinfektion RD-DGHM RD-DGHM RD-DGHM
Abfallgruppe C B B
Fäzes nein nein nein
Auswurf nein nein nein
Urin nein nein nein

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  Meningitis MRSA
Erreger - nicht bekannt - Staphylococcus aureus
erregerhaltiges Material Fäzes, Blut, Liquor, Nasen-/Rachensekrete Nasen-/Rachensekrete, Wunden und Hautläsionen, Trachealsekret, Urin. Der Erreger des MRSA ist gegen Methicillin resistent.
Schutzmaßnahmen Schutzkittel (2)
Schutzhandschuhe (1)
Munasch
Schutzkittel (2)
Schutzhandschuhe (1)
Munasch
Wirkungsbereich AB A
DGHM-Liste R -
RKI-Liste K;S S
Instrumentendesin-fektion ja ja
Wäschedesinfek-tion als infektiös verschließen als infektiös verschließen
Schlußdesinfektion Desinfektor-RKI RD-DGHM
Abfallgruppe C -
Fäzes ja nein
Auswurf nein nein
Urin ja nein

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Schutzmaßnahmen

(1) = bei möglichen Kontakt mit erregerhaltigem Material oder kontaminierten Objekten

(2) = bei möglichen Kontakt mit erregerhaltigem Material oder kontaminierten Objekten, sowie der erkrankten Personen

(3) = wenn mit Aerosolbildung o. verspritzen von Blut, Körperflüssigkeiten o. Ausscheidungen zu rechnen ist

(4) = zusätzlich Gesichtsschutz tragen

(5) = empfehlenswert

 

DGHM-Liste / RKI-Liste

(R) = Prophylaktische / routinemäßige Desinfektion

(S) = Nasswisch- und Scheuerdesinfektion

(K) = bei sichtbarer, massiver Kontamination

(V) = sofern in der RKI-Liste vorhanden und als Viruswirksam befunden wurde

(M) = nur Matratzen, Kissen und Decken, sowie deren Bezüge und sonstige Textilien

(L) = Mittel u. Verfahren der DGHM (1 Stunden-Wert), sofern diese RKI-gelistet sind

 

Wirkungsbereiche

(A) = zur Abtötung von vegetativen bakteriellen Keimen, einschließlich Mykobakterien sowie von Pilzen einschließlich spilzlicher Sporen geeignet.

(B) = zur Inaktivierung von Viren geeignet

(C) = zur Abtötung von Sporen des Erregers des Milzbrandes geeignet

(D) = zur Abtötung von Sporen der Erreger von Gasöden und Wundstarrkrampf geeignet

 


Abfallentsorgung

Im Rettungswesen wird der Müll meistens in 4 Kategorien eingeordnet, die sich wie folgt aufteilen:

Gruppe A = Dass ist der normale Hausmüll wie der "Klebeschutz" vom Pflaster (Wundschnellverband) oder einfach nur die Verpackung eines Verbands. Also alltäglich Gegenstände auf dem RTW, NEF, KTW oder auch in Rettungswachen / Fahrzeughallen.

Gruppe B = Dass sind die Gegenstände die in den sogenannten "Kontamed-Boxen" ihren Platz finden. Spitzen oder auch andere Spitze gegenstände. Diese Boxen konnten dann in den normalen Hausmüll getan werden (sofern der Deckel nachwievor funktionstüchtig ist.

Gruppe C = Diese Abfälle müssen termisch desinfiziert werden und wird oft in den Kliniken gemacht. Die Anweisungen demzufolge vom Klinikpersonal befolgen.

Gruppe D = Dieser (kategorisierte Sondermüll) muss bei entsprechenden Problemmüll-Sammelstellen oder Apotheken entsorgt werden. Darunter zählen Batterien / Akkus, Desinfektionsmittelkonzentrate, Chemische Reinigungsmittel oder auch abgelaufene/beschädigte Arzneimittel.

Gruppe E = Ebenfalls wieder Abfall der in entsprechenden Kliniken entsorgt wird. Hierzu zählen Körperteile und/oder Blutkonserven etc.

Wichtig: Der Abfall, der an Einsatzstellen entsteht, dafür ist dass entsprechende Fahrzeugpersonal zuständig , laut Abfallbeseitigungsgesetzen und entsprechenden Richtlinien.


 

 

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Foto: Das Programm des Helferfests in Neumünster.

Foto: Jan Meese

 

DRK dankt seinen Helfern

Heute trafen sich geladene Helferinnen und Helfer in Neumünster zum Helferfest. Eingeladen wurden wir und viele andere Bereitschaften sowie freiwillige Helfer, Dolmetscher u.v.m. vom DRK Landesverband Schleswig-Holstein e.V.

 

Es sind Einsätze, wie der in Kiel (18.05.15). Oder der Einsatz in Seeth (05.08.15). Nicht zu vergessen die Einsätze in Rendsburg (19.08.15, 22.08.15, 08.09.15 ) die für solch eine Einladung entscheidend ist.  Das sind Einsätze, die wir auch unabhängig von den Grundsätze gemacht haben und darauf sind wir stolz. Es geht um Einsätze in Erstaufnahmeeinrichtungen oder andere Einrichtungen die im Bereich Flüchtlinge sehr aktiv sind. Kiel - Zeltstadt aufbauen. Rendsburg - Unterstützen bei der Registrierung, Hygienepacks zusammenstellen, dass ist ein kleiner Teil von dem was alles dort zu tun ist. 

 

In Schleswig-Holstein befinden sich derzeit 13 Erstaufnahmeeinrichtungen die nachwievor vom DRK betreut werden. Aber ohne den freiwilligen Helferinnen und Helfern würde all die reibungslose Arbeit gar nicht so wunderbar funktionieren, wie es bisher der Fall ist. Dass ist auch dank TEAM.SH möglich. Beim Helferfest ging es nun deutlich darum dass dem Helfer, ob haupt- oder ehrenamtlich oder auch den zahlreichen freiwilligen Helfer, gedankt wird für die zahlreichen Stunden. Aber es geht nicht nur um die Arbeit in den Erstankunftseinrichtungen, es geht auch um die freiwilligen Helfer, die Deutsch- oder Sportangebote auf die Beine stellen. Die Kleiderkammern. Die Betreuungsgruppen u.v.m.

 

Das Helfefest 

Das Helferfest hat sich mit dem Programm wie folgt gestaltet. 

 

16:55 Uhr = JRK-Orchester Eckernförde

17:05 Uhr = Begrüßung und Moderation von Christian Schröder

17:10 Uhr = Rede schleswig-holsteinischer DRK Präsident Henning Kramer mit anschließendem Interview

17:22 Uhr = JRK-Orchester Eckernförde

17:30 Uhr = Rede und Dank Innenminister Stefan Studt mit anschließendem Interview

17:45 Uhr = JRK-Orchester Eckernförde

17:50 Uhr = Interview mit Lars Christophersen (Leiter EAE Seeth)

17:55 Uhr = Matthias Wesslowski - ein Unterhaltungskünstler mit wunderbarem Bühnenprogramm

18:15 Uhr = Interview mit Petra Markowskie-Bachmann (Leiterin EAE Neumünster)

18:20 Uhr = JRK-Orchester Eckernförde

18:25 Uhr = Interview mit Thomas Schettler (Leitender Polizeidirektor)

18:30 Uhr = Eröffnung Holsteiner Buffet

19:15 Uhr = Band WATERLOO - A TRIBUTE TO ABBA

 

Foto: Bereitschaft Kronshagen mit uns zusammen.

Foto: Jenny - freiwillige Helferin

 

Rund 700 geladene Gäste befanden sich in der Holstenhalle Neumünster. Von  17:00 Uhr bis  20:00 Uhr ging offiziell die Veranstaltung. Wir sagen ebenfalls nochmal Danke. Danke für die sehr gute zusammenarbeit, auch kreisübergreifend an die Kollegen die uns die Aufgaben erklärt haben, die mit uns reibungslos zusammen gearbeitet haben. Ein weiterer Dank geht nochmals an all die zahlreichen freiwilligen Helfer, die ebenfalls zahlreiche Stunden in den Einrichtungen und auch in Kleiderkammer und Co. ihre Stunden absolvieren. Ebenfalls geht ein Dank für die Einladung an den Landesverband Schleswig-Holstein e.V. 

Wie man den Gruppenbild entnehmen kann, war es aus unserer Sicht ein gelungener Abend mit sehr gut abgestimmten Bühnenprogramm und sehr gutes Buffet.

 

Vielen Dank sagt der DRK Ortsverein Eckernförde

 

 

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Wir haben hier einen Ausschnitt vom Unterhaltungskünster. 

Foto: Die Bereitschaft Eckernförde / Personal und Fahrzeuge

Foto: Marcel Behrendt

 

Wir haben viele Talente, aber nur eine Idee!

 

Die gemeinsame Idee, anderen Menschen in Notsituationen und schwierigen Lebenssituationen zu unterstützen, spiegelt sich in unserer Arbeit wieder. Durch die Vielfältigkeit unserer Arbeit und Angebote kann sich jeder Freiwillige in einem Bereich einbringen, der ihm Spaß und Freude bereitet.


 

 

Foto: Fachdienstabzeichen Sanitäter

Foto: wikipedia.de

Sanitätsdienst

Das Deutsche Rote Kreuz steht immer mehr in der Pflicht, aufwändige Sanitätswachdienste qualitativ und quantitativ auf hohem Niveau zu bestreiten. Als größte „weiße“ Hilfsorganisation in Eckernförde sind wir bei vielen Veranstaltungen präsent. Die Einsatzkräfte führen bei einem Notfall alle erforderlichen sanitätsdienstlichen (und eventuell auch rettungsdienstlichen) Maßnahmen durch. Bei Bedarf bereiten sie außerdem einen eventuellen Transport in die Klinik vor und übergeben den Patienten an den Rettungsdienst. Zudem kann es sein, dass sich entsprechend dem Profil der Veranstaltungsteilnehmer und Besucher sowie der Art des Programms die Notwendigkeit ergibt, zusätzlich zum Sanitätsdienst Einrichtungen des Betreuungsdienstes einzurichten (z. B. Kindersammelstelle).

 

 

 

SEG Eckernförde

Die Schnelleinsatzgruppe (SEG) der Bereitschaft Eckernförde besteht derzeit aus ca. 25 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern. Diese haben als Grundausbildung einen Sanitätslehrgang absolviert und erweitern in ständigen Fortbildungen und Übungseinsätzen ihr Wissen. Die Gruppe ist personell und materiell für die Bewältigung größerer Schadenseinsätze ausgerüstet und steht im Alarmfall kurzfristig zur Verfügung.

Zum Einsatz kommt die SEG bei Großschadensfällen im Kreis Rendsburg-Eckernförde, die die Kapazität des Rettungsdienstes übersteigen oder Rettungsdienstfahrzeuge zu lange am Einsatzort binden würden. Die Schnelleinsatzgruppe kann dabei verschiedenste Aufgaben bewältigen:

  • Durchführung von Evakuierungsmaßnahmen
  • Betreuung und medizinische Erstversorgung am Schadensort
  • Reserveeinheit bei Großveranstaltungen, Flughafenalarm, Bombenalarm
  • Brandeinsätze bei Gebäuden mit hoher Anzahl an betroffenen Personen (z. B. Altenheime, Krankenhäuser)
  • Einrichten von Notunterkünften

 

Die Alarmierung der SEG erfolgt über die (ILS Kiel Mitte) Integrierte Leitstelle Kiel oder auf Anordnung des Organisatorischen Leiters Rettungsdienst (OrgL RD). Die Einsatzkräfte werden über Funkmeldeempfänger alarmiert. Je nach Größe und Ausdehnung der gemeldeten Schadenslage wird die entsprechend notwendige Anzahl Helfer alarmiert. Die Helfer kommen dann mit ihren Privatfahrzeugen auf die Dienststelle und besetzen die entsprechenden DRK-Fahrzeuge.

 

 

Foto: Dienstabzeichen KatSchutz

Foto: bbk.bund.de

Katastrophenschutz

Das Deutsche Rote Kreuz wirkt aufgrund seiner Geschichte und seines Selbstverständnisses auch im Zivil- und Katastrophenschutz mit. Hierfür wird entsprechendes ehrenamtliches Personal und ausreichend Material vorgehalten. Das DRK hat sich wie andere Hilfsorganisationen verpflichtet Bund, Länder und Kommunen bei dieser Aufgabe zu unterstützen.

Allerdings ist die finanzielle Belastung für das DRK enorm – und in dem Maße, wie die Aufgaben und Anforderungen zunahmen, wurden im Gegenzug teilweise unverantwortlich die öffentlichen Mittel zusammengestrichen. Teilweise sind Behörden der Meinung und noch schlimmer – planen auch so – als ob es ausreicht, Menschen erst nach einer Stunde und länger zu versorgen. Um auf etwaige Großunfälle vorbereitet zu sein, übt die Bereitschaft Eckernförde das ganze Jahr über die Bewältigung von kniffligen Krisensituationen. Häufig finden diese Übungen zusammen mit anderen Organisationen wie z. B. Freiwillige Feuerwehr Eckernförde statt.

 

 

 

Betreuungsdienst Eckernförde

Ein Unglücksfall trifft Menschen auf unterschiedliche Weise. Wenn Autofahrer in eisiger Kälte stundenlang im Stau stehen, ein Haus abbrennt, eine Flut ganze Lebensgrundlagen zerstört, sind die Betroffenen, auch wenn sie vielleicht nicht verletzt wurden, dennoch auf Hilfen wie Verpflegung, Unterkunft, Pflege oder Bekleidung angewiesen.

Der Betreuungsdienst der Bereitschaft Eckernförde hilft Menschen in Not mit dem, was sie am dringendsten benötigen. Auf alles vorbereitet. Die Betreuungsgruppe Eckernförde ist auf die unterschiedlichsten Notsituationen vorbereitet. Auf lokaler Ebene können die freiwilligen Helfer in kürzester Zeit bis zu 500 Menschen mit Essen und Trinken versorgen, Notunterkünfte und Kleidung zur Verfügung stellen.

Der Vorteil: In Großschadensfällen können sie auf das professionelle Netzwerk des Deutschen Roten Kreuzes zurückgreifen, und Hilfe aus dem ganzen Bundesgebiet bekommen.

 

 

 

 

Foto: Dienstabzeichen KatSchutz

Foto: bbk.bund.de

Verpflegung

Unsere Feldküche ist in der Lage, Betroffene und die Einsatzkräfte mit Lebensmitteln zu versorgen. Die Gruppe ist sehr häufig auch zu planbaren Einsätzen unterwegs und versorgt zum Beispiel bei großen Zeltlagern oder Übungen die Einsatzkräfte oder Teilnehmer. Auch im Bereich der eigenen Ausbildung ist sie sehr stark bei der Zubereitung der Lehrgangsverpflegung eingebunden. Die Möglichkeiten, alleine mit der Feldküche schnelle, gute und reichlich Verpflegung herzustellen ist enorm.

 

 


Jetzt mitmachen und helfen

Menschen helfen, Gesellschaft gestalten. Das Deutsche Rote Kreuz ist Teil einer internationalen Bewegung, die Menschen direkt hilft oder Hilfe vermittelt.

 Machen auch Sie mit beim Abenteuer Menschlichkeit!

 

Die Mitgliedschaft im DRK

Keine andere Organisation ist so unmittelbar mit der Idee des humanitären Völkerrechts und dem Prinzip der freiwilligen Hilfeleistung verbunden wie das Rote Kreuz. Doch der überwiegende Teil der praktischen Rotkreuzarbeit wird direkt vor unserer Haustür geleistet. Mitglied eines großen Verbandes zu sein, Vorteile zu haben und dabei noch Gutes tun - durch einen finanziellen Beitrag und/oder ehrenamtliche Mitarbeit - ist ein schönes Gefühl.

Wir möchten Sie gern als Mitglied begleiten und stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Unsere Angebote sind vielseitig und richten sich an alle Altersgruppen. Ihr Mitgliedsbeitrag ist für unsere Aufgaben eine unverzichtbare Hilfe. Mit Ihrem Mitgliedsbeitrag unterstützen Sie nachhaltig die humanitäre und soziale Arbeit des Roten Kreuzes. Und ermöglichen damit das Engagement von vielen freiwilligen Helfern. Die Mitgliedsbeiträge sind feste Einnahmen, die der Rotkreuzarbeit und vielen Projekten Planungssicherheit geben. Eine Mitgliedschaft ist direkt im DRK-Ortsverein möglich.

 

Anprechpartner Bereitschaftsleiter

Herr Stefan Behrendt

Mobil: 01512 / 070 138 3
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


 

 

 

Ein kleiner #Film über die #DRK #Bereitschaft #Eckernförde

Posted by DRK-Ortsverein Eckernförde e.V. on Mittwoch, 13. Mai 2015

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