Deutsches Rotes Kreuz
KV Rendsburg-Eckernförde
Ortsverein Eckernförde e.V.

Foto: Schwebefähre Rendsburg (c) ndtponton.wordpress.com

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103 Jahre alte Schwebefähre kollidiert mit Frachter

 

In den Morgenstunden fuhr die Schwebefähre ihren normalen Betrieb über den Nord-Ostsee-Kanal bis der Frachter "Evert Prahm" mit der Schwebefähre gegen 06:39 Uhr, aus bisher unbekannten Gründen kollidiert ist. Alkohl kann aber ausgeschlossen werden. Auf der Fähre befanden sich der Kapitän und ein Polizist, der auf den Heimweg nach Dienstende war. Der Fährgührer wurde schwer verletzt. Der Polizist erlitt leichte Verletzungen. Die Besatzung vom Frachter ist komplett unverletzt. 

 

Rund 80 Einsatzkräfte von der Wasserschutzpolizei, Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst sowie Mitarbeiter vom Wasser- und Schifffahrtsamt waren an sehr schnell an der Einsatzstelle. Die Einsatzkräfte wurden mit einer Kanalfähre zur Fähre gefahren. Ebenfalls befand sich auf der Fähre "Memel" die DL(K) (Florian 10-32-01) sowie das LF 20/16 (Florian 10-48-01). Der Bahnverkehr wurde eingestellt, mit der Begründung, das sich Gutachter die Brücke anschauen sollen. Seit ca. 16:30 Uhr ist bekannt, dass die Brücke an sich keinerlei Schäden aufweist und somit der Zugverkehr wieder aufgenommen wurde. 

 

Den Einsatzkräften ist es gelungen, die Fähre wieder einzugleisen und mit Muskelkraft diese an die Südseite zu ziehen. Die Fähre ist derzeit nicht mehr Fahrbar. Der Schiffsverkehr wurde ebenfalls eingestellt. Seit rund 2 Stunden (gegen 15:00 Uhr) wurde der Schiffsverkehr wieder aufgenommen. Beide verunfallten Personen befinden sich immer noch im Krankenhaus. 

 

Update: 20:00 Uhr

Wie wir erfahren haben, war bei dem Einsatz auch das DRK Rendsburg. An der Einsatzbesprechung nahm sogar der Bürgermeister Pierre Gilgenast teil.  Ebenfalls haben wir eine korrektur bei den Fahrzeugen auf der zweiten Fähre vorgenommen. 

 

Nachtrag // 18.01.2016 // 18:00 Uhr

 

Staatsanwältin Heß ermittelt gegen den Kapitän 

 

"Gefährlicher Eingriff in den Schiffsverkehr" - da ist sich Heß sicher. Die Ursache für den Unfall mit der Schwebefähre ist bis heute noch ungeklärt. 

 

"Bisher sind die Ursachen für die Zusammenstoß von Frachter und Schwebefähre unklar, aber es besteht der Verdacht eines gefährlichen Eingriffs in den Schiffsverkehr" sagt Staatanwältin Birgit Heß (Kiel). Aber hinzu kommt nicht nur der Eingriff, sondern auch die, dadurch resultierende Körperverletzung die der einzige Passagier durch den zusammenstoß erlitten habe. 

 

Die Staatsanwältin lies ebenfalls verlauten, dass die Fähre derzeit sichergestellt wurde, damit die Ursachenermittlung ihren lauf nehmen kann. DIe Ermittlung sollen ggf. Aufschluss darüber geben welche Ursachen der Zusammenstoß hatte. 

 

Die Rendsburger Landeszeitung hat derweil eine Petition gestartet - Rettet die Schwebefähre!

 

 

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