Deutsches Rotes Kreuz
KV Rendsburg-Eckernförde
Ortsverein Eckernförde e.V.

Foto: Silvester feiern ist das eine, (selbst herbeigerufene) Unfälle ist das andere.

Foto: (C) vermerk

 

Start in die San-Ausbildung

Der erste Tag in der Sanitätsausbildung in Rendsburg.  Viele neue Themen und interessantes neues Wissen.

 

Am 12.01.2019 ging es zum ersten Tag der Sanitätsausbildung in Rendsburg. Pünktlich um 9:00 Uhr ging es los. Zuerst stiegen wir mit einer kleinen Vorstellungsrunde ein. Danach folgte auch schon das erste Fallbeispiel. Zwei aus unserer Gruppe sollten eine “bewusstlose“ Person versorgen. Zur Verfügung stand ein normaler PKW-Verbandskasten. Als das Fallbeispiel absolviert war, gab es eine kleine Besprechung, was gut war und was man hätte besser machen können.

Danach ging es erst einmal um die persönliche Schutzausrüstung für den Dienst und die persönlich Hygiene. Was gehört eigentlich alles zur persönlichen Schutzausrüstung ? Wie desinfiziere ich die Hände richtig? Viele dieser Fragen wurden besprochen. Dann gab es auch schon die erste kleine Pause. Nach der Pause ging es weiter mit Materialkunde. Wir schauten uns den Notfallrucksack und den AED genauer an und bekamen zu allem etwas gezeigt und erklärt.Im Anschluss folge eine Einsicht in das Medizinische-Produkt-Gesetz und worauf man bei Verwendungen von bestimmten Geräten achten sollte.Auch wurden Grundsätze in Bezug auf Einsätze besprochen.

Nach der Mittagspause ging es dann weiter mit der DIN-Trage und dem Tragering. Wie verwende ich die DIN-Trage richtig? Wie überhebe ich einen Patienten? Viele Fragen die erklärt und beantwortet wurden. Auch beim Tragering wurde vieles erklärt. Wozu kann man ihn gebrauchen? Wo kann man ihn einsetzen? Und wie kann man aus einem Dreieckstuch einen Tragering herstellen? Alles wichtige wurde besprochen und selber ausprobiert.

Nach der Tragenkunde und dem Tragering ging es mit einem sehr interessanten und wichtigen Thema weiter: das ABCDE-Schema. Die strukturierte Patientenversorgung erleichtert einem sehr einen Patienten zu versorgen und herauszufinden welche Beschwerden er hat. Uns wurde erklärt, dass wir jedesmal nach diesem Schema arbeiten sollen. Auch für die “Abschlussprüfung“ ist es wichtig, dass wir es anwenden. Wenn man das Schema abgearbeitet hat, kann man sagen ob der Patient kritisch oder unkritisch ist und somit weiter agieren.

Nach diesem Thema waren wir auch schon bei dem letzten Thema für diesen Tag angekommen. Es ging um die Dokumentation. Einfach gesagt: Was kann ich überhaupt alles eintragen und festhalten auf einem Patientenprotokoll und wozu dient es.
Nach diesem Thema war der erste Tag der Ausbildung absolviert und wir fuhren mit vielem neuen Wissen und voller Neugier auf den nächsten Tag nach Hause.

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Tag 2 der Sanitätsausbildung

 Von Bewusstlosigkeit bis zu Atemstörungen. Am 2. Tag der Ausbildung, gab es wieder viel neues Wissen.

 

Direkt am nächsten Tag ging es weiter mit der Sanitätsausbildung. Das erste Thema an diesem Tag war der bewusstlose Patient. Was können Auslöser für Bewusstlosigkeit sein? Welche Gefahren treten bei Bewusstlosigkeit auf und was können wir tun? Welche Möglichkeiten gibt es die stabile Seitenlage anzuwenden und gerade wie wendet man sie auf der Trage an? Neue Techniken und Griffe wurden uns beigebracht und wie man es sich nicht unnötig schwer macht.

Jeder probierte die neuen Sache aus und war sehr zufrieden und erstaunt wie leicht es war zum Beispiel auf der Trage die stabile Seitenlage herzustellen. Ein weiteres Thema des Tages war die Pulsoxymetrie. Dabei lernten wir wie man richtig mit dem Pulsoxymeter umgeht und es anwendet. Auch lernten wir, was und das Pulsoxymeter anzeigt und welche Werte gut sind und welche eher nicht. Nach diesen Themen folgte dann die erste Pause. Nach der Pause ging es mit dem Thema Blutzuckermessung weiter.

Zuerst wurde geklärt wie und wo man Blutzucker misst und was man dabei beachten muss. Danach durfte jeder bei seinen Teampartner den Blutzucker messen und das gelernte anwenden.
Das folgende Thema ging um Atemstörungen. Was können Auslöser für eine Atemstörung sein? Woran erkenne ich um was es sich handelt? Wie kann man helfen? Und vor allem wie helfe ich richtig bei verschiedenen Atemstörungen? All das und viele weitere Fragen wurden behandelt.

Bei jeder Atemstörung muss man anders reagieren. Man muss erkennen handelt es sich zum Beispiel um einen Asthmaanfall oder handelt es sich um eine Hyperventilation. Hierbei kam uns das ABCDE-Schema vom Vortag zu Gute. Es half und bei der Versorgung und die richtigen Entscheidungen zu treffen. Unser letztes Thema für diesen Tag war Fallbeispiele zu absolvieren. Diese waren mit dem Thema Atemstörung verbunden. So dass jede Gruppe ein Fallbeispiel bekam und erkennen musste, um was es sich handelt und welche Maßnahmen zu treffen waren.

Nach dem jede Gruppe ein Fallbeispiel absolviert hatte, war für den Tag Schluss und wir fuhren mit noch mehr neuem Wissen nach Hause. Es war ein sehr interessantes Wochenende, bei dem wir viel neues gelernt haben und viel Spaß hatten. Die Motivation für den nächsten Ausbildungstag war groß und wir hofften wieder viel neues dazu zu lernen.

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Tag 3 der Sanitätsausbildung

Ein Tag voller Reanimationen. Egal ob Erwachsener, Kinder oder Säugling. Reanimieren und beatmen stand auf dem Tagesprogramm.

 

Am 27.01.2019 war es wieder so weit. Der dritte Tag der Sanitätsausbildung lag vor uns. Müde aber mit Motivation ging es wieder nach Rendsburg. Erstes Thema des Tages war nochmal eine kleine Wiederholung des bewusstlosen Patienten. Daran gekoppelt war dieses mal aber der Kreislaufstillstand und dessen möglichen Ursachen und deren Therapie. Dazu kam noch der Umgang mit dem Beatmungsbeutel und dem Guedeltubus.

Zu aller erst konnten wir uns mit dieses Geräten vertraut machen und einen Blick darauf werfen. Im Anschluss kam die Erklärung wozu und wann man sie verwendet. Die verschiedenen Wege zur Nutzung wurde erläutert und auch die Abmessung des Guedeltubus wurde erklärt. Nach einer kleinen Pause ging es um die Kinder-und Säuglingsreanimation. Wir lernten wie die Druckmassage bei Kinder und Säuglingen durchführen ist und wie viel Luft zum beatmen nötig ist.

Auch hierbei hat jedes Team zusammen geübt und gelernt. Nach dem Mittag ging es weiter mit dem Kreislaufstillstand. Uns wurde dargestellt wie schnell die Chance mit jeder Minute sinkt ein Herz wieder zum Schlagen zu bringen, wenn man nichts tut. Auch wurde besprochen wie eine Reanimation ablaufen sollte. Dies war die Vorbereitung für das nächste Thema, denn nach diesem Thema folgte der Gesamtablauf einer Reanimation. Dazu hatten wir eine Übungspuppe, die mit einem Computerprogramm verbunden wurde. Das Programm zeichnete viele Dinge auf. Unter anderem zeigte es die Drucktiefe, Die Lage der Hände, das Volumen des Beatmens und die Frequenz der Kompressionen an.

Jedes Team absolvierte eine vollständige Reanimation inklusive AED, Guedeltubus legen und Sauerstoffgabe. Danach wurde anhand des Programms geguckt was gut gelaufen ist und wo man mehr drauf achten muss. Nachdem alle Teams die Reanimation abgeschlossen hatten, war Ende für diesen Tag und es ging ab nach Hause.

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Tag 5 der Sanitätsausbildung

Rettung und Transport und Retten aus einem Gefahrenbereich. Ein umfangreicher Tag mit vielen praktischen Übungen.

 

Am 09.02.2019 ging es in die Halbzeit. Der 5. Tag der Sanitätsausbildung fand statt. Wir begannen den Tag mit dem Thema welche Transportmöglichkeiten es eigentlich gibt und in welchen Situationen sich welche Möglichkeit anbietet. Nach dem wir viele Transportmöglichkeiten gesammelt hatten, ging es weiter mit dem Umgang des Tragestuhls. Wir übten wie man einen Patienten mit dem Tragestuhl eine Treppe runter transportiert. Nach einer kleinen Pause danach ging es gleich weiter mit dem nächsten Thema.

Wir erfuhren wie man den Stifneck richtig nutzt und wann er angewendet wird. Danach übten wir den Umgang mit dem Spineboard und wie wir einen Patienten richtig auf dem Board lagern und fixieren. Nach der Übung mit dem Spineboard ging es weiter mit dem nächsten Thema. Das beinhaltete den Umgang mit der Schaufeltrage und der Vakuummatratze. Wir bildeten zweier Teams und übte wie wir einen Patienten auf die Schaufeltrage bekommen und von dort aus auf eine Rolltrage.

Der nächste Schritt war dann, die Vakuummatratze zu benutzen und den Patienten darauf fachgerecht zu lagern. Im Anschluss ging es dann in die Mittagspause. Nach unserer Pause haben wir eine kurze Theorieeinheit gehabt. Das Thema beinhaltete im großen und ganzen „Gefahrstoffe“. Uns wurde erklärt worauf wir bei Unfällen mit Gefahrstoffen besonders achten müssen und bestimmte Warnzeichen wurden besprochen. In der nächsten Einheit gab es wieder ein praktisches Thema. Wir bauten Trageböcke auf und übten somit ein bisschen die Handhabung. Nach dem Thema war der Tag für uns dann auch schon zu Ende. Mit sehr viel neuem Wissen ging es wieder nach Hause.

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Tag 4 der Sanitätsausbildung

Reanimation, Blutdruck messen und Herz-Kreislaufstörungen: Symptome, Ursachen und Maßnahmen.

 

Der 4. Ausbildungstag fand am 03.02.2019 statt. Zu Beginn übten wir nochmal den Gesamtablauf der Reanimation. Offene Fragen wurden geklärt und es gab noch ein paar Tipps, wie zum Beispiel das Beatmen leichter fällt. Danach ging es ans Blutdruck messen. Wir bekamen von unserem Ausbilder erklärt, wie wir den systolischen und den diastolischen Wert herausfinden und wie wir nur palpatorisch messen. Nach der Erklärung durften wir selber bei unserem Teampartner messen und beide Arten üben.

Nach einer kleinen Pause ging es weiter mit Herz-Kreislaufstörungen. Viele verschiedene Themen wurden über den Tag erklärt und besprochen. Darunter waren allgemeine Herz-Kreislauf-Probleme, Akutes Koronarsyndrom, Hypertonie und Hypotonie, Herzinsuffizienz, arterieller sowie venöser Gefäßverschluss und das Blut. Zu jedem Fall wurden Symptome, Ursachen und die zu treffenden Maßnahmen besprochen. An diesem Tag war viel Theorie, die trotzdem sehr interessant war und viele spannende Inhalte beinhaltete.

Das letzte Thema für diesen Tag war das Be-und Entkleiden. Wir bekamen eine kurze Erklärung wie man zum Beispiel am leichtesten einen Pullover entfernt ohne ihn zu beschädigen.
Nach diesem Thema war der Tag auch schon rum und alle Themen waren bearbeitet. Es hieß ab nach Hause und gespannt sein auf das nächste Wochenende :)

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Tag 6 der Sanitätsausbildung

Von der Wundversorgung bis hin zu Polytrauma. Ein sehr interessanter und lehrreicher Tag.

 

Heute ging es um viele verschiedene Themen. Viel praktisches und auch ein bisschen Theorie waren dabei. Zu Beginn des Tages ging es nochmal um das Spineboard. Dieses mal sollten wir in einem Fallbeispiel damit arbeiten. Nach dem Fallbeispiel ging es mit einem weiteren praktischen Übungen weiter. Wir übten die Wundversorgung. Verschiedene Arten von Verletzungen sollten versorgt werden. Unter anderem wurde erklärt wie wir Fingerkuppenverbände richtig zu schneiden, einen Wundschnellverband für den Ellenbogen und einen Wundschnellverband für die Zwischenräume der Finger.

Nach dem jeder diese drei Arten einmal geübt hatte, ging es weiter mit der Versorgung von Verletzungen am Kopf, an der Hand, am Knie und am Fuß. Bei all diesen Verletzungen wurde uns erklärt, wie wir diese mit einem Dreiecktuch versorgen können. Auch wurde erklärt, dass es zum Teil sinnvoller ist, ein Dreiecktuch zu verwenden, als zum Beispiel ein Verbandpäckchen. Nach diesem Thema ging es in die Mittagspause. Danach ging es noch einmal kurz um die Versorgung mit einem Tourniquet.

Jeder konnte mal selber ausprobieren, wie es sich anfühlt und was für ein Druck aufgebaut wird im Falle einer Blutung, die mit einem Druckverband nicht zu stoppen ist. Nach diesem Thema kamen wir zu verschiedenen Traumen. Es wurde das Schädel-Hirn-Trauma, Thorax-Trauma und das Polytrauma besprochen. Welche Symptome können auftreten, welche Ursachen kann ein Trauma haben und welche Maßnahmen sind zu treffen? All diese Fragen wurden erarbeitet und besprochen.Nach dem alles geklärt war, bestand die restliche Zeit aus Fallbeispielen. Verschiedene Traumen wurden dargestellt und mussten versorgt werden. Als diese Fallbeispiele gemeistert waren, war der Tag damit auch schon zu Ende. Es ging ab nach Hause.

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